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sportfreunde stiller unplugged in new york

"was, und du willst jetzt da musikant sein und so?!"
"ja, ich möchte echt ganz gern musikant sein."
"aber du kannst doch gar nicht singen!"
"ja, aber..des ist mir wurscht, dann schrei ich es halt hinaus!" (mtv masters bildet, äheh!! )
und genau den einwand haben heute immer noch vielegegenüber den sportfreunden stiller: peter könne einfach nicht singen, die musik sei niveaulos und das ganze sei eh nur eine spaßband. als die sportis dann gebeten wurden, doch ein mtv unplugged konzert zu geben, gab es vielerorts spöttisches gelächter - die fußballjungs aus süddeutschland sollten die gleiche ehre bekommen, die auch nirvana, eric clapton und oasis zuteil wurde? ja! und ob sie die auch verdienen? ein begeistertes: ja verdammt!
zwar sind die sportis mehr bekannt für spaßmusik und wegen großer sympathie, wie man sie freunden entgegenbringt, gern mal überbewertet, aber in diesem fall zeigen sie sich wirklich von einer neuen seite:
eine new york-kulisse zu anfang trägt den zuschauer zuerst weg aus dem immer mit den sportis verbundenen bayern - es muss schließlich etwas völlig neues werden, wenn man den spöttern entgegentreten will. in dieser sache treten die drei den kritikern wohl nicht nur entgegen, sondern die tür ein: die sich sonst drch zahlreiche verzerrungen und viele elektroeffekte auszeichnende band lässt den sound mit akustikgitarre und klavier nicht kleiner werden, sondern in ein unermessliches ansteigen. das oft als ganz süß empfundene "ein kompliment" steigert sich an diesem tag in münchen zu der art lied, bei dem menschen auf konzerten sich spontan anträge zu machen pflegen. "lass mich nie mehr los" zeigt eine art von freier romantik, die es so bisher schlichtweg noch nicht gab.
das mag so vielleicht erwartungen nach lagerfeuermusik und typisch unplugged wecken, aber auch das liegt stark daneben.
durch eine große menge einfallsreichtum, eine sehr gute publikumsbeteiligung und ein hohes maß an musikalischen helfern ist das unpluggedkonzert immer noch etwas, was erziehungsberechtigte gern "krach" nennen (wer fühlt sich angesprochen?? ;D): immer noch tanzbar, immer noch laut, aber auf eine ungewohnte weise. die subways schauen für miss "rock'n'roll queen" vorbei und streicher ersetzen die eröffnende gitarre am anfang von "ich, roque" - ein neuer sound, aber trotzdem unverkennbar.
natürlich, peters gesang mag geschmackssache bleiben, doch er ist unbestreitbar charakteristisch und trägt einen großen teil zur besonderheit des unpluggeds bei.
das konzert vereint neue aspekte wie eine von den sportfreunden ungewohnte ruhe und fast schon traurige romantik mit auszeichnenden zügen der band, etwa ihrem typischen witz und liedern, die eine ganz eigene art von lebensfreude schenken.

unplugged statt elektronisch, aber einiges bleibt wie gewohnt: das konzert ist auf eine augenzwinkernde art romantisch, sehr herzlich, durch kleine unebenheiten menschlich.

kurz gesagt: es ist heimat.

 

..und noch eine mitteilung eines thees uhlmann-fans an die wenigen, die das hier je zu gesicht bekommen werden (glückwunsch!! X) )und davon noch die paar, die das so, wie es hier steht für übertrieben halten: "du nennst das pathos / und ich nenn es leben!" ;D

22.5.09 02:59
 


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