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ääh

ich hab grad high fidelity gelesen und fand einen gedanken besonders interessant, nämlich den, ob man unglücklich ist, weil man popmusik hört, oder popmusik hört, weil man unglücklich ist. irgendwie passen ja alle leute in irgendwelche stereotypen, so traurig das auch ist, und auch wenn das niemand wahrhaben will. und leute, die musikfanatisch sind, sind auch fast immer irgendwie deprimiert oder nachdenklich oder melancholisch. eine richtige antwort für mich hab ich jetzt auch nicht gefunden (und nick hornby auch nicht wirklich. rob schläft dann halt mit ein paar frauen und liebt seine exfreundin und dann aber auch nicht und bringt ein paar derbst egoistische sachen und dadurch segelt der gedanke unbemerkt davon)..aber es wird mir immer klarer, dass musik menschen verändert. sie begleitet. oder sie gar ausfüllt - was ich jetzt sagen will, kann ich entweder zu kurz rüberbringen, dann wirkt es kalt und zusammenhanglos, oder in einer angemessenen länge, dann wird es kitschig und pathetisch. hey, ich bin sechszehn, ich bin ein mädchen, ich hab ein gutes recht auf kitsch soviel ich mag :D.
als kind hab ich wahnsinnig gern "friday i'm in love" von the cure gehört, wobei ich mit meinen sechs jahren wahrscheinlich leicht skeptisch bei dem anblick von robert smith geworden wäre.. gestern kam das nach einer absoluten ewigkeit mal wieder (gleich nach lady gaga -.-) und das war ehrlich lustig, weil ich das immer noch echt gut fand..aber trotzdem klar war, dass ich das irgendwie anders mag als früher. zum beispiel den grundgedanken des lieds, den man - allein schon wegen dem alter, lassen wir mal die sprachlichen differenzen da raus - früher nicht verstanden hat, aber weißt du was? das war total okay, weil musik eben kein simpler text ist. ich kenne kein buch oder text, den ich damals wie heute wirklich mag, ohne dass es aus rein nostalgischen gründen wäre. aber dieses eine lied hat sich gehalten, weil mir damals zwar die musik gefiel, heute aber auch der text. und so läuft das glaube ich, wir entwickeln uns immer weiter und mit uns auch unsere ansicht der musik und wie wir sie hören können. als ich 2006 (?) zum ersten mal "ich sang die ganze zeit von dir" gehört hab, war das ein alkoholiker, der nicht singen kann und irgendein zusammenhangloses zeug vor sich hin heult. vor einem jahr aber begann thees uhlmann innerhalb von tomte, der größte musiker aller zeiten für mich zu werden - dazwischen liegen nur zwei jahre! wie ist es möglich, in zwei jahren seine meinung über etwas, das mir damals schon wichtig war, komplett umzukrempeln?? wir lernen, wir machen erfahrungen und manchmal (oft klappt das auch nicht. ich werde placebo immer schlecht finden, egal was irgendwer sagt :D) beginnen wir zu verstehen, was der musiker meint. wir identifizieren uns mit ihm, fühlen uns verstanden oder lernen sogar von ihm, grundlegende teile des lebens zu für uns zu verstehen. irgendwo auf irgendwelchen cds, platten, mcs oder mp3s warten die für uns vielleicht besten lieder aller zeiten, bis wir bereit für sie sind - und wir haben keine ahnung davon! bloc party?! völlig egal, bis ich sie vorgestern nacht live im wdr-rockpalast gesehen hab - eine aufreibende, euphorisierende live-performance (das klingt wie original aus der bravo übernommen..noch ein bisschen denglisch und blondierte haare und ich kann vivamoderatorin werden oO aber das beschreibt es ehrlich ganz gut.). und es ist fast deprimierend, dass ich die bis dahin nicht beachtet hab. den größten teil von musik macht eben nicht allein der klang aus, sondern die menschen, die dahinterstehen. das sind nicht irgendwelche überirdischenwesen, sondern einfach menschen wie du, ich oder irgendsoein depp auf der straße, nur dass er da oben auf der bühne steht und nicht du, ich oder der ..okay, du hast schon verstanden ja?? die musiker selbst entwickeln sich weiter, ihre musik entwickelt sich weiter. aber die bereits rausgebrachte und damit ihre vergangenheit bleibt und wartet, bis du dich darauf einlassen oder ihr beachtung schenken kannst. du folgst den alten pfaden der musiker und kannst sie in deinen eigenen lebensweg bauen. und so leben wir irgendwie einen teil eines anderen lebens wieder, denken andere gedanken neu - nur dass wir nicht in die gleiche richtung gehen wie der musiker damals, nicht unbedingt, jedes lied bringt durch milliarden menschen milliarden neue gedanken und neue wege hervor (ich hoffe, die schreibblockade grade ist nur offensichtlich und nicht überoffensichtlich :D ist schon scheiße, wenn man was sagen will und weiß, man hat es noch nicht gesagt, aber man weiß nicht, was genau man sagen will, um da anzukommen und wie man das sagt..aber das hab ich mir jetzt eingebrockt. und du liest das jetzt gefälligst zuende :D denk dir ein paar "hmm..tjaa..also"s meinerseits und dann krieg ich das schon auf die reihe :D) AAAch genau und die müssen dann zu neuen songs verarbeitet werden, durch die wir uns wieder neu entwickeln. die uns neu begleiten können und verändern. ob man nun traurig ist, weil man musik liebt oder andersrum bleibt offen, denn wenn man musik liebt, schreibt sie irgendwie das eigene leben eines menschen. und letztendlich ist es doch der mensch der zählt (von thees abgeschaut und das noch nichtmal gekonnt :D). vielleicht hat man wenigstens ansatzweise gecheckt wovon ich rede? nein?? die schlechte schreiberin haut sich verschämt gegen die frisch geheilte nase (jaa das tat weh -.-) und geht duschen xD
7.10.09 01:16
 


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