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du schlägst dich durch dein leben wie ein kolibri fliegt.

entnommen aus: das wusstest du ja aber sowieso :D das lied erzählt davon, nachts durch die straßen zu gehen während alles still ist.
es erinnert an diese momente, in denen man für ein paar sekunden auf einmal das gefühl hat, alles sei klar.
genau das findet sich auch im tomte-booklet zu buchstaben über der stadt. er sah auf den großen see im central park und ein leben verschmilzt in einen moment, in dem er alles versteht. das klingt pathetisch, aber das beschreibt es ziemlich gut.
was genau sind diese momente des verstehens?
es ist nie so, dass man die welt verstehen könnte. das leben. nur einen bruchteil davon. nicht mal sich selbst. genau das macht das leben auch so ein bisschen absurd. kleist meinte, es sei grausam, wie wir unser ganzes leben lang lernen, zu leben. wir machen einfach und haben eigentlich keine ahnung, was wir tun. das finde ich allerdings irgendwie schön.
alle menschen haben gemeinsam, dass sie genauso wenig ahnung haben wie die andern. sie müssen selbst einen sinn finden und es gibt eigentlich gar kein richtig oder falsch. klar gibt es ein individuelles "ääh ja..das ist ein bisschen schwachsinnig". die atheisten hätten es so schlimm weil sie selbst einen sinn und maßstab in ihrem leben finden..aber einmal sehen christen gott auchnicht automatisch als sinn des lebens, und ich finde es gut, einen eigenen weg durch das leben zu bahnen. das hat etwas sehr persönliches.
manchmal hat man mit religion vielleicht einen vorteil, weil man diese sicherheiten für sich gefunden hat und keine angst hat. bzw weniger weil letztendlich alles gut wird.
abgeschweift jedenfalls, wieso meinen wir zu verstehen wenn wir doch nichts verstehen?
ich glaube, das ist, wenn wir etwas zentrales in unserem leben verstehen. das uns so viel scheint wie alles, weil es das denken und leben ab jetzt verändern wird. vielleicht nicht groß, vielleicht nicht mal nach außen erkennbar. aber für sich selbst.
das können gute oder schlechte erkenntnisse sein, aber ich seh sie immer ganz neutral. weil es dinge sind, die ich irgendwie schon wusste, aber die erst jetzt zu mir durchdringen konnten. es gibt gerade kein schlimm oder schön, weil es einfach ne tatsache ist. es tut gut, das zu wissen, weil ich mehr versteh und warum ich dinge tu und denk wie ich, weil ich oft nicht einmal das weiß.
es ist wie aus einem flugzeug zu schauen, man sieht das alles da unten und alle sind so winzig. man weiß, man gehört dazu, nur ist man in diesem moment so weit weg davon. und für die da draußen sind die häuser vielleicht riesig, für dich ist es nichtmal ne keksschachtel.
die sachen, die du da erfährst, mögen andere vielleicht längst schon wissen, aber selbst wenn sie schon längst ausgesprochen sind, deswegen sind sie trotzdem noch lang nicht mit ihren vollen auswirkungen zu dir durchgedrungen. wir erzählen ja auch viel schwachsinn du hast sie andern erzählt, sonst wie oft gedacht und auf einmal siehst du sie erst wirklich.
es sind momente der ruhe. momente des friedens.
7.5.10 14:49
 


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