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come on, let's fight, let's feel alive

gestern hab ich 'wo die wilden kerle' wohnen geschaut.
also, nicht dass missverständnisse aufkommen, keinen von den jimi blue-filmen, sondern die verfilmung eines kinderbuchs.

es geht um max, der acht ist, dessen vater ist sonstwo. ein, zwei tage hat sich mal niemand um ihn gekümmert und abends hatte seine mutter auch noch ein date da, und da ist er ausgerastet und weggelaufen.
er segelt dann zu ner insel, wo große viecher leben, die ihn nicht mehr fressen wollen, als er ihnen versichtert, dass er ein könig ist und sie ihn dann zu dem ihren krönen.
klingt ziemlich absurd

max stellt sich nach und nach die frage, wie er alle glücklich machen kann, weil die viecher in erster linie vor einsamkeit und trauer geschützt werden wollen und sie ihm auf dauer auch immer mehr bedeuten.
es ist ziemlich deutlich, dass die viecher genau wie er wie kinder sind, besonders sein bester freund da (dessen name sich angehört hat wie carol aber es war ein typ oO -okay nachgeschaut, er hieß ehrlich carol xD).
sie wünschen sich einen platz, wo alles so ist, wie man es sich wünscht, den max ihnen verspricht, aber nach und nach merkt, dass er es nicht schafft, obwohl er ihr könig ist (er war also die elternrolle für sie).

ein teil vom erwachsenwerden ist es, vom glauben abzulassen, dass alles gut wird. früher ehrte man mehr oder weniger geheim noch jemanden, den man in der lage sah, alles gut werden zu lassen (zb bei kleinen mädchen - mamaaa) und war enttäuscht wenn es nicht ging.
fantasien sollten die orte sein, wo alles mal war, wie man es wollte.
ich glaube, die kindliche naivität besteht besonders darin, noch auf schönheit und die eigene art von perfektion zu beharren. jeder rückschlag macht einen wütend und enttäuscht, weil die eltern am ende auch nur menschen sind und die fantasien nur hirngespinste.

vielleicht ist das das unreifste was ich in meinem ganzen blog bis jetzt gesagt hab, eigentlich denke ich jedoch, dass es einigen so geht. mich hat diese erkenntnis ziemlich geschockt :b dass es niemanden gibt, der alles wieder gut machen kann. der einem wirklich vollkommen von allem befreien kann, das einen festhält. da sind immer irgendwelche neuen probleme, und alte werden oft nichtmal gelöst.
wahrscheinlich ist man mit siebzehn nicht ansatzweise so erwachsen wie man glaubt. vielleicht ist man es auch nie. würde einen der film so deprimieren - und in allen kritiken steht, dass der allgemein so auf leute wirkt -, wenn man nicht irgendwie noch diesen hintergedanken hätte? es müssen ja nicht unbedingt die eltern sein, nichtmal ein mensch, aber irgendwie dachte ich wohl, dass es irgendetwas gibt, dass alles gut macht. aber anscheinend kommt man oder zmindest einige da doch raus, meine mutter fand den film am ende einfach nur süß und hat die aussage gar nicht verstanden und konnte mit dem ende nichts anfangen.

(spoileeeer :D) max verlässt die insel und geht zurück nach hause. auch wenn das irgendwie klar war. er ist ein kind und darf sich glücklich schätzen das noch nutzen zu können. diese hoffnung und unschuld, an etwas zu glauben
(spoilerende :D)
es wird nie sein, wie man es sich wünscht. egal wo.

passt nur sehr sehr bedingt. eigentlich gar nicht. außer vielleicht von der stimmung her.
1.6.10 16:45
 


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