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betrachtet hiphop als kunst, kunst als gabe für ausdruck

ich hab langsam schon das rockmusikklischee weg (mit diesen ganzen indie-punk-alternative-blabla-splitterparteien). der feind davon ist ja anscheinend einmal das mainstreamzeug und im spezielleren hiphop. headbangen zwischen armewedeln (wie heißt das eigentlich?? :D) passt halt nich so
dann pass ich wohl nich ins klischee, weil ich hiphop eigl gut find.
als kind mochte ich schon fettes brot und die fanta vier, viel mehr hat man da ja noch nich bekommen. jedenfalls nicht als..was weiß ich, sechsjährige??
und später kam dann diese ganze gangsterwelle..puff daddy, 50 cent und auch teilweise noch einiges in den r&b sachen mit denen ich nich viel anfangen kann.
das war größtenteils nervig, weils um autos, ärsche und schlampen ging. und das dann auch die videos waren.
dann gabs aber auch eminem (peinlich, ich weiß :D), der sich davon etwas - oft auch nict, aber etwas - gelöst hat und beispielsweise über sein kind, seine frau und bush gesungen hat (mosh und das video dazu haben einen damals einfach erschlagen, wenn man die welt noch für heil gehalten hat).
der tanz hat was ziemlich dämliches, von nem papagei, der auf ner stange hockt. zumindest allein. wenn dann allerdings ne ganze masse mit ihrem ärmchen schwingt, ist das sowas wie ein moshpit oder springen auf nem konzert. in bezug auf de bewegung natürlich nicht, mehr in bezug auf die energie, die weitergegeben wird.
der gangster steht auf der bühne und gibt allen kraft und freude, mitzumachen. beim wedeln
clueso meinte, musiker zu sein ist, wie eine riesige batterie aufzuladen, die das dann zurückgibt.
das ist das ganze in sehr sachlich.
man fixiert sich aber schnell, ob jetzt mit elf oder so auf punk, dann independent, dann wieder punk, und dann independent, alternative, blabla. und kommt dann halt von andern sachen weg. ich war so begeistert, dass ich das andere alles vergessen hab. phil collins kann man gern vergessen, aber hiphop?
es ist schwer vergleichbar mit herkömmlicher musik, weswegen es auch oft heißt, hiphop hätte keine melodie. was glaube ich in erster linie gar nicht das ist, worum es geht.
hiphop ist beat, hiphop ist fließen. und weil das scheiße klingt, flow^^
der beat leitet das lied aus einer vordergrundposition, die andere musikrichtungen nicht einräumen und der mc und die töne fließen einfach nebenher, sodass alles unglaublich harmonisch und zusammengehörig wirkt. wipp-musik. die durch texte und stimmlage stimmungen transportiert und der einfach wellenförmigen melodie eine andere rolle gibt. eine gewisse dringlichkeit, ohne zu nerven. dinge, die einfach gesagt werden müssen.
wunderbare sache, solange die rapper nicht so prollig sind. nicht alles gleich klingen lassen. ich mag einfach diese attitüde nicht, die auch meistens die brauchen, die es meiner ansicht nach einfach nicht drauf haben. ihr talent reicht nicht für ein ego durch die musik, also machen sie sich zu nem voll-geil-auto-nutte-aber-voll-opfer-ich-wurd-ma-angeschossneeeeey-promi.
ich mag diesen gechillten hiphop. clueso. freundeskreis. und fettes brot sowie die fanta vier sind heute noch lustig (auch wenn fettes brot zugeben sollten dass bettina etc partylieder sind und keine riesige aussage haben die einen zum nachdenken anregt. das regt mich auf. es ist ja nichts schlimmes, aber man sollt sachen nich größer machen, als sie sind). den, mit dem die künstler gar nicht vorhaben, sich über andere hinwegzusetzen. man hört authenzität, den spaß und zugleich das bedürfnis, dinge zu sagen, die jemand sagen muss. manchmal braucht es halt nicht mehr als einen mc, ein paar töne und beats um die zu ändern, die einen hören können.


eigl macht clueso ja gar keinen hiphop mehr. und viele, die die heutigen sachen mögen, halten das alte text&ton-zeug für schwachsinn. ich fand ihn darin auch talentiert, weshalb die hiphop-pop-fusion von gute musik schon das beste für mich ist, was er bis jetzt gemacht hat. mal sehn wies weitergeht
17.8.10 20:37
 


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