Startseite
    sep11
    jun11
    mai11
    apr11
    mär11
    feb11
    jan11
    dez10
    nov10
    okt10
    sep10
    aug10
    jul10
    jun10
    mai10
    apr10
    mär10
    feb10
    jan10
    dez09
    nov09
    noch früher als nov09 :b
    wieder rausgekramt
    meine tapes :)
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
    sweetinsanity
    - mehr Freunde




  Links
   allwissendes indiepedia




  Letztes Feedback
   13.12.12 15:34
       22.12.12 15:14
   
   24.12.12 23:21
   
   3.02.17 14:01
   
Viele Frauen sind von de
   2.09.17 16:02
    Bfhuwe fwbihfwei wbfeihf
   2.09.17 16:14
    Uhwefwi ufhweifhw wnfjwe



http://myblog.de/presents.2-uhr-langeweile

Gratis bloggen bei
myblog.de





das leben ist so hart. es sollte ein job sein.

man sollte geld dafür bekommen, dass man es schafft.

jetzt habe ich no & ich gelesen. es geht um ein hochintelligentes mädchen (13), lou, die no, ein mädchen, um die achtzehn, von der straße für ein referat interviewt - wie sie da gelandet ist, wie sie das leben sieht etc.

dann meint lou nach ihrem referat, erwachsene zeichnen sich dadurch aus, dass sie einige dinge als nicht veränderlich sehen. dass man vielleicht wolkenkratzer bauen kann, aber die leute auf der straße leute von der straße sind.

sie nimmt dann no bei sich zuhause auf, ihr vater wirft sie allerdings wegen alkoholproblemen raus und no zieht bei lous freund lucas ein.

der punkt ist, wie lou wieder und wieder versucht, no zu retten, die aber innerlich schon soweit verändert ist, dass sie sich nirgendwo mehr eingliedern kann und immer traurig ist.

am ende will lou bei no bleiben, ihr leben aufgeben, um mit nach irland zu gehen und dann zieht no dieses typische "wart mal kurz hier, ich geh fahrkarten holen"ab und kommt natürlich nicht wieder.

und lou ist mit dreizehn jahren desillusioniert (ich hab endlich das richtige wort gefunden, das ich immer mit "seine naivität verlieren" umschrieben habe).
man kann nicht jeden retten.
viele dinge sind, wie sie sind und man kann nichts dagegen tun.

ich frage mich, ob das immer in eines jeden leben so ist.
dass das leben ein einziger prozess der desillusionierung ist.

als kind wird einem eingeredet, dass alles gut ist. jede geschichte hat ihr happy end, das entenpflaster heilt jede wunde und im himmel wartet, wenn dann dieser unpassend böse tod da war, das paradies. die eltern erzählen das, obwohl sie wissen, dass die welt nicht immer gerecht ist und nicht die hälfte von alldem glauben.
zum beispiel in unserm französischbuch "je vais bien, ne t'en fais pas" verstecken die eltern vor ihrer tochter (die zwanzig ist), dass ihr zwillingsbruder gestorben ist und tun so, als wär er nach nem streit weggelaufen. ihr alter macht das etwas absurd und auch, dass sie die ganze wahrheit verdrehen, aber eigentlich ist es doch das, was eltern immer tun. sie vertuschen das böse und erfinden gutes, damit das kind nicht an der welt zerbricht. wenn es immer nur gutes erwartet, wird es das zwar erst recht - doch welche eltern würden ihrem kidn sagen, wie die welt wirklich ist bzw sich anmuten, dass sie mit ihrer ansicht zu diesem thema recht haben?
man wächst auf und wird enttäuscht, immer wieder.
die eltern können nciht alles gut machen, hoffnung ist oft verschwendet und wenn es einen gott gibt, warum sterben dann die ganze zeit menschen grundlos?
klar gibt es glückliche momente, tage, an die ist man aber in den meisten fällen gewöhnt und es prägt einen meist weniger, wenn etwas funktioneren. denn heute hat alles zu funktionieren und es ist die ausnahme, wenn es schiefgeht, nicht andersrum.

vielleicht ist irgendwann ein ewiges funktionieren deskörpers möglich, aber die psyche eines menschen hat ja so schon probleme, die siebzig, achtzig jahre zu halten, geschweige denn ewig.
ein leben voller enttäuschungen, bis man nichts anderes mehr erwartet?

das kann eigentlich gar nicht sein.
es gibt schließlich genügend menschen, die sagen, dass sie gern leben. auch alte menschen. und komplett desillusioniert und hoffnungslos kann man das doch unmöglich finden.

es gibt erfahrungen und gedanken, bei denen man weiß, dass sie endgültig sind. sie hinterlassen spuren, die bleiben. sie werden sich nicht ändern, man muss sich ihnen anpassen und verliert so immer weiter seinen glauben an das gute.

wie geht es, dass menschen glücklich sein können, allem anderen zum trotz?

14.11.10 18:05
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung