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wie wir uns zeitlebens abmühen für nichts und gar nichts

-die fetten jahre sind vorbei.-

jan und peter brechen in villen ein, stellen die möbel um und hinterlassen diese nachricht (=der filmtitel).
oder 'sie haben zu viel geld. die erziehungsberechtigten'

ein film über die herrschaft des kapitals. du bist, was du hast.
reiche leute können menschen mit wenig geld einfach so zermalmen und es ist vollkommen legal.

die leute hungern und andere kaufen sich yachten, mit denen sie neben ihrer arbeit nie fahren können.

das hat man natürlich schon oft gehört, auch in der verbindung mit geld macht nicht glücklich. so gut umgesetzt wie hier habe ich das bisher aber noch nicht erlebt.
der reiche mann (jan und peters freundin jule werden einmal erwischt und müssen daraufhin mit peter fliehen und kidnappen den reichen) rechtfertigt das damit, dass der mensch eben stärker sein will als die anderen.
stimmt. aber wo ist dabei die grenze, die nicht mehr überschritten werden darf? warum hat man es nötig, sich über leute hinwegzusetzen, die nichts haben und damit nicht mehr lebensfähig sind?

tja. jeder tut es und damit ist es das richtige.
einer, der den kreis durchbricht, ändert nicht viel.
global gesehen.
aber einzeln gesehen könnte ein so ein typ menschen das leben retten, wenn er nur ein günstigeres auto kauft und dafür sein geld weiterreicht.
manchmal muss man global denken, zb in bezug auf die wirtschaft. trotzdem darf man nicht vergessen, dass jedes der milliarden menschenleben, die durch die globalisierung eigentlich umso mehr miteinander verbunden sein sollten, wichtig ist.

jeder mensch lebt wie du und ich.

und damit zählt auch jeder einzelne, der gerettet werden kann. man darf nicht daran verzweifeln, dass nicht alle gerettet werden können, wenn man die möglichkeit hat, einen teil zu schaffen.

ich verstehe den reichen mann auch.
er sagt, man möchte halt seiner familie einen standard bieten und übersieht dabei die grenze zwischen notwendig und übertrieben.
man hört oft, man soll nur so weit leben, dass man die anderen nicht in ihrem dasein einschränkt, was man aber tut, wenn man besitz anhäuft. das heißt nicht, dass man sich nichts gönnen darf, es muss nur grenzen geben.

am ende wird der reiche mann wieder zuhause abgesetzt. der zuschauer wird in dem glauben gelassen, er hätte etwas gelernt.
doch dann informiert er doch noch die polizei, die in die wohnung stürmt und nur den spruch vorfindet :
"manche menschen ändern sich nie"

es ist immer leichter, die probleme beiseite zu wischen als zu erkennen, dass man unglücklich ist.
der mann hat immer nur gearbeitet und hatte nichts davon.
da wollte er natürlich lieber die leute aus dem weg räumen, die ihm das gezeigt haben als sein leben zu ändern.

man ist immer noch ich-bezogen. wenn ich es leicht habe, ist es das richtige. ich wähle den leichtesten weg.

besser, einfach mitzuspielen, als die regeln zu ändern.


hier erstmal das lied, das dem eintrag seinen titel gegeben hat. wiebusch sagt, es handelt davon, dass zwei freunde dadurch getrennt werden, dass sie unterschiedlich (erfolg)reich sind und dass das nicht sein muss.
geld kann einem helfen, doch man darf sich niemals davon bestimmen lassen.


und hier ein lied aus dem filmsoundtrack. es fängt leise an und steigert sich immer weiter zu einem richtigen sog.
außerem ist es immer bewunderswert, wenn hiphop und rock gut miteinander verbunden werden, ohne irgendwie prollig oder aufgesetzt zu wirken.
schade, dass es die band anscheinend nicht mehr gibt. das wenige, was ich kenne, hat mehr potential als andere komplette bandlaufbahnen
6.12.10 12:18
 


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