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she's got you high and you don't even know her.

man kann andere nicht kennen.
jemanden zu kennen, ist in der deutschen sprache nur ein ausdruck, jemanden oberflächlich zu verstehen bzw das bild teilsweise durchbrochen zu haben, das dieser von sich vermitteln möchte/vermittelt und einen bruchstück seines charakters zu erkennen.
das ist alles.

die voraussetzung dafür, dass man jemanden wirklich kennen könnte, wäre erstmal, dass diese person ehrlich ist.
in bezug auf sich selbst sind menschen allerdings nicht ehrlich.
sich selbst zu offenbaren, macht einen verletzlich. kleinen jungen wird eingebläut, dass sie in der öffentlichkeit nicht zu weinen haben. alle werden in feste rollen gepresst. man lernt, den menschen zu zeigen, der man sein soll und nicht den, der man ist.
man kann mit etwas talent auf andere glücklich wirken, obwohl man depressiv ist (weswegen dieses "ach gott, das hätte doch wer merken müssen" schwachsinn ist. es ist möglich, sich so weit zu verstellen. einmal achtet man nicht permanent darauf, ob die mitmenschen vielleicht am boden zerstört sein könnten - man ist gar nicht auf so etwas gefasst, weil glück ja normalität sein soll - und zweitens ist es möglich, sich soweit zu verstellen, dass selbst die tiefste trauer nicht bemerkt wird). man kann nett sein, obwohl man wütend ist. man kann mitfühlend wirken, obwohl der andere einem völlig egal ist. klug wirken, obwohl man kene ahnung hat. und so weiter und so weiter.

es ist möglich, anderen einen menschen zu präsentieren, der einem eigentlich fremd ist.

ich lese gerade ein buch, das "die einsamkeit der primzahlen" heißt. ist weniger mathematisch, als es klingt.
es geht um einen mann und eine frau, die beide in ihrer kindheit auf verschiedene weise traumatisiert wurden.
daraufhin ist die frau magersüchtig geworden und der mann verletzt sich selbst und koppelt sich ab.
die probleme der frau werden erst spät erkannt als ihr mann irgendwie sieht, dass sie unfruchtbar ist und dann besser aufpasst (er ist arzt, deswegen checkt er das).
die des mannes weden erkannt, aber die eltern wissen nicht, was sie tun sollen und reden deshalb nur hinter seinem rücken darüber, wie schlimm das doch ist und freuen sich, als er auszieht und sie das alles ausblenden können.

man kann gar nicht anders als sich zu verstellen. ich glaube, es ist nicht einmal möglich, sich selbst zu kennen.
die definition davon wäre schließlich, zu wissen, wie man ist, welche eigenen aktionen falsch und richtig sind und besonders zu wissen, was man will.
meine englischlehrerin meinte, mit geringerer bildung könnte man nicht wissen, wer man ist und kein selbstvertrauen aufbauen.
das mit dem selbstvertrauen finde ich nicht richtig, weil man sein selbstvertrauen auch an anderen dingen festmachen kann. es gibt so viele talente, für die es keine bildung braucht, die einen trotzdem stolz machen können. und manche menschen snd einfach in der lage, beinhart an ihrem stolz festzuhalten, auch wenn sie nichts nennenswertes können. überschätzung sieht man doch auch an jeder ecke.

das mit der identität hat mich dann sogar geärgert.
wenn man wisse, wie man politisch etc stehe, wüsste man, wer man ist.
ist es wirklich nur die meinung, die einen auszeichnet?

beispiel nazizeit. es gab sicher genügend leute, die in sich gewusst haben, was da passiert, aber es verdrängt haben, weil sie sonst feige gewesen wären, wenn sie nichts getan hätten und tot, wenn sie etwas getan hätten. und so war es leichter, sich einzureden, dass man keine ahnung hat, was denn in diesen kzs gemacht wird.

man mag sich einreden, man hätte die massenmeinung und wäre damit wie alle anderen, aber offen gesagt kennt man sich damit auch nicht.
die eigene moral ist nicht so leicht zu verdrehen, es braucht oft mehr als die massenmeinung, um auch das unterbewusste auszulöschen, das immer wieder hervorkommen kann, wenn man es nicht zurückdrängt.
man denkt anders, als man möchte und damit anders, als man vor sich selbst behauptet.
egal ob gebildet oder nicht.

ich weiß nicht. woher soll man wissen, wer man ist? und was zeichnet einen als diese person aus?


nur eine passende zeile aus einem allerdings thematisch völlig anderem lied. egal, trotzdem gut :D
9.12.10 16:28
 


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