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my life as liz

demnächst mach ich mein abi. hoffentlich.
für die abizeitung gab es in der umfrage unter anderem die frage, wer denn der größte mitläufer sei.

irgendwie könnte man da fast jeden eintragen.
jeder will sein wie alle anderen.
okay, momentan ist individualität ja voll modern, aber wenn alle anders sind, sind sie doch wieder gleich. und wenn sie in sein wollen, heißt das ja auch, dass sie masse sein wollen.

aber warum soll man sein wollen wie das, was als cool gilt?

viele in meinem jahrgang prollen, wenn sie zur abwechslung mal wieder gesoffen haben (leistung) oder ihre hausaufgaben nicht machen oder zwei punkte mündlich schaffen.

dummheit ist in. desinteresse am leben ist der trend.

ich verstehe das nicht. am besten ist man immer gut gelaunt und ansonsten emotionslos. trauer kommt nicht gut. ab und zu mal aggro werden, um zu zeigen, wie toll man sich durchsetzen kann.

das kann man jetzt natürlich noch bringen, wie ist das jedoch, wenn man nen job sucht? ich mag mich irren, aber vermutlich wird da nicht nach beliebtheit eingestellt.
ein paar haben vielleicht ihre sicheren jobs, das ist allerdings die minderheit.
dem rest reicht es erstmal, schulhelden zu sein.

man ist ein freak, wenn man sich für sein leben interessiert.

samstagabend hab ich die komplette erste staffel my life as liz geschaut. --> hier: http://www.mtv.de/news/2010-08-18/21696233-my-life-as-liz.html
es ist getarnt als dokumentation, ist allerdings gescriptet und ähnlich wie scrubs aufgebaut wie ein tagebuch der hauptfigur liz (nur ohne jd und krankenhaus :D).
liz war früher beliebt und hat sich dann mit uncoolen leuten angefreundet. daraufhin haben ihre 'freunde' sie sitzengelassen, weil freundschaften mit uncoolen leuten eben nicht gut kommen.
in der zweiten folge verliebt sie sich dann noch in bryson und dementsprechend geht es dann weiter: ganz einfach eine geschichte vom letzten schuljahr eines freaks.

teilweise ist liz stolz darauf, nicht so zu sein wie die beliebten mädchen.
sie sind tussig, haben kein hirn und ihre einzigen zwei sorgen sind, ob sie abschlussballkönigin werden und ob ihre titten in dem kleid groß aussehen.
eben etwas, von dem man sich ganz klar absetzen will.

andererseits gibt sie zu, dass sie gern normal wäre.
die beliebten leute haben viele freunde (dass das oft keine echten sind, nimmt man nicht immer wahr).
sie geht nicht auf säuferparties, weil die leute da mit menschen tanzen, die sie wirklich gern haben und liz da wie ein idiot dastehen würde.

es ist nicht gut, beliebt zu sein. man muss ständig diese maske aufbehalten und darf nichts anzweifeln, was die masse für richtig hält. und man kann natürlich nicht auf einmal anfangen, was für seine zukunft zu tun.

loser können wenigstens zugeben, dass das dummheit ist. dass das oberflächlichkeit und die schlechte art von stumpfsinn ist.
aber sie sind eben die loser.

manchmal will ich einfach normal sein.
was auch immer das heißt.

generell war my life as liz ziemlich interessant anzuschauen - nicht die bäh-art von interessant, die gute.
einmal eben durch diesen zwiespalt zwischen stolz und sorge. dann der wunsch, dass die dinge leicht sind, was sie natürlich nie sind. und nach einem menschen, der einen einfach annimmt und für einen da ist.
und zuletzt etwas, das mir derzeit auch große sorgen macht, wie wohl jedem, der kurz vor dem abschluss steht.

wenn ich eine zukunft anfange, heißt das, dass ich die gegenwart, wie sie ist, verlieren werde. das gilt auch für die menschen um mich herum.



das ist ein best of sountrack von my life as liz, komplett zusammengekarrt momentan gefällt mir trying to put your heart back together von slow runner am besten. es ähnelt den killers, als sie noch gut waren (vom sänger her), darwin deez (in der verspieltheit) und wegen der ruhe nch etwas wie the frey. neugierig?? :D

'manchmal ist es besser, wenn die dinge nicht perfekt sind. dann weiß man wenigstens, dass es wirklich real ist.' - liz lee
21.12.10 18:34
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lala (31.12.10 19:19)
ich liebe my life as liz (:

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