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each day you draw a new line

komme ich doch nochmal zum schreiben

ich habe jetzt, glaube ich zumindest, eine antwort darauf, wie man glücklich wird, wenn das leben eine stete aneinanderreihung von desillusionierungen zu sein scheint.

es ist ganz einfach: man gewöhnt sich daran.
letztlich gibt es kaum ein leiden, kaum einen gedanken, über den man nicht hinwegkommen kann, wenn man auch erst dinge braucht, die einem freude machen.

normalerweise habe ich mir das mit den beispielen aus meinem leben ja abgewöhnt (irgendwie nerven die blogs, in denen alles nur um einen selbst kreisen soll, weils kaum wen interessieren wird, wo ich heute gegessen habe. auch wenn das oft als urgedanke des blogs gesehen wird. das hier ist aber eher als weitergabe von gedanken gedacht, die hoffentlich auch dich zum nachdenken bringen können. um zu zeigen, wie riesig die welt ist und als einzelnes beispiel davon, wie sich jeder seine selbst einrichtet.), aber ich war ja ewig in einen jungen verliebt.
ich weiß nicht, ob das später noch liebe war - man sagt ja immer, die habe viele gesichter und äußre sich je nach person und situation anders -, aber jede freude, ihn zu sehen, seine stimme zu hören oder bloß an ihn zu denken, ist einem brutalen schmerz gewichen.
eben durch die endgültige erkenntnis, dass es eigentlich nur banalitäten sind, die ich übertrieben wahrnehme oder wahrgenommen habe.

vielleicht wird liebe manchmal damit verwechselt, auf jemandem die hoffnung zu projizieren, dass das leben nicht so banal ist, wie es manchmal scheint und dass man die dinge größer und wichtiger werden lassen kann.

erst ging es mir eine weile ziemlich miserabel, dann wurden die gedanken an ihn unmerklich weniger und heute saß ich neben ihm und alles war ganz normal.

ich war desillusioniert, was ich ja eben noch als das leben zerstörend gesehen hatte, aber man braucht diese einsichten, so schmerzhaft sie auch sind, um dinge loszulassen, die festzuhalten keinen sinn macht.
wenn man erstmal nicht mehr blind vor schmerz worüber auch immer ist, dann kann man es hinnehmen und - so phrasenhaft das auch klingt - sein leben wieder in die hand nehmen, anstatt dahinzutreiben.
ich habe viel durch ihn gelernt über liebe, glück und das leben selbst, aber es ist schön zu sehen, dass es anscheinend vorbei geht.

es stand hier schonmal, dass man erwachsen wird, indem man anerkennt, dass man vieles nicht ändern kann und ich habe das gefasst als desillusionierung, vergaß dabei aber einen punkt: das wort desillusionierung fasst nicht unbedingt nur ein, dass man etwas erkennt, sondern sich damit beschäftigt und es dann gehen lassen kann.
abstumpft.
es braucht ein gewisses maß an abstumpfung, um leben zu können. das wird in einem positiveren sinne als 'sich einen panzer aneignen' beschrieben, damit man nicht von abstumpfung sprechen muss, aber eigentlich ist es genau das.

man verliert hoffnung, um neu hoffen zu können.

3.2.11 16:42
 


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