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best friends, best friends: i'm a bad best friend

kürzlich habe ich mich mit mbf über liebe unterhalten. sie meinte, dass menschen meistens befreundet sind, bevor sie einander lieben.

ich glaube, dass das hauptsächlich nur eine romantische vorstellung ist.
genauso wie diese idee, dass man sich als erstes von einem charakter angezogen fühlt und das nichts mit dem äußeren zu tun hätte.
das erste, was man wahrnimmt, ist wie gesagt das äußere und, ob man will oder nicht, man wird sich sein bild machen.

in meinen recherchen fand ich die definition, dass man sich als erstes in einen charakter verliebt. das halte ich für blödsinn.
liebe wird aufgrund ihres romantischen charakters stets romantisiert. eigentlich scheint sie jedoch ein biologischer prozess zu sein, der der evolution und dem fortbestand einer spezies verhilft.

man trifft häufig auf studien, beispielsweise haben frauen in einem wartezimmer die stühle bevorzugt, die mit so sehr verdünntem männlichen schweiß besprüht waen, dass sie es nur unterbewusst wahrnehmen konnten. des weiteren sucht man sich einen partner, der das eigene genetische bild am besten ergänzt, sodass das abwehrsystem für den nachwuchs möglichst effizient ist.

an effizienz denkt bei liebe jedoch keiner mehr.

damals war liebe einfch ein mittel, zwei zueinander zu bringen, die zusammen ein gesundes kind zeugen können. heute will man dazu einen menschen, den man für charakterlich hundertprozentig zu einem selbst passend erachtet.
das praktische in der liebe, der urgedanke, der fortbestand der menschheit, spielt eine geringere rolle, da die erde sowieso überbevölkert ist.

trotzdem fühlt man sich als erstes äußerlich von jemandem angezogen. vielleicht von seinem geruch, auch wenn man das kaum merkt.

in deutsch haben wir einen text brechts behandelt, in dem herr k. meinte, er mache sich einen entwurf, wenn er sich verliebe, und hoffe, dass der mensch ihm möglichst ähnlich werde.
ich habe das so gedeutet, dass man jemanden, den man liebt, in das bild einzufügen versucht, das man sich von ihm gemacht hat.
alles, was er tut, wird so nterpretiert, dass es zu diesem gott eines menschen passt. je nachdem, wie realistisch das bild ist und wie nahe dem menschen, der dessen inspiration war, kann der entwurf aufrechterhalten werden oder auch entwickelt werden. wenn jemand dann gar nicht mehr in das bild passt, endet die liebe.
so kenne ich das zumindest.
ich meinte ja, dass man menschen nicht hundertprozentig kennen kann; es gibt nur die möglichkeit eines solchen entwurfs.
hat man diesen einem menschen länger angepasst, ist es vielleicht dem näher, was er eigentlich ist (angenommen, man kann überhaupt irgendetwas bestimmtes sein, was allgemein gültig ist) und diese enttäuschung, das ende der liebe, ist unwahrhscienlicher, wenn man auch diesen etnwurf lieben kann.

vielleicht ist die wahrscheinlichkeit, dass liebe beständig ist, deshalb größer, wenn man vorher befreundet war. allerdings kann der anfang einer beziehung schon eine solche freundschaft sein,was wieder hieße, dass diese "beste freunde werden ein paar"-idee romantisches getue ist, das möglich, aber nicht unverzichtbar ist.
man kann sich in den entwurf der person eines menschen (gott klingt das dumm :D) verlieben, vermutlich aber nur in verbindung mit dem biologischen aspekt. alle, die im tiefsten herzen romantiker sind, werden mich jetzt hassen, aber ich sehe das so. ich finde auch nicht, dass es dieses ideal einer romantischen liebe ausschließt, sie erweitert es nur. alle wollen einen plan hinter der liebe sehen. vielleicht ist es einfach der der evolution.

5.3.11 20:37
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ukuk (16.4.11 15:39)
http://www.youtube.com/watch?v=Z369Cpk03JQ

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