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remember to let her into your heart, then you can start to make it better

scheinbar geht einbetten von videos ab jetzt nicht mehr, das heißt, du musst die links jetzt selbst anklicken. das leben ist schon hart.

http://www.youtube.com/watch?v=eDdI7GhZSQA

alternativer titel: 'i'm feeling like i'm peter pan minus the tights and the fairies.'

als atheistin neige ich beim philosophieren ja gern zum jammern. in der art von 'es existiert keine gerechtigkeit und es gibt keinen gott, der das irgendwie zurechtbiegen könnte' und so weiter.

genau da liegt aber eigentlich der positive apekt darin, nicht an irgendetwas übergeordnetes zu glauben.

'der club der toten dichter': schüler einer jungenschule, alle um die siebzehn, lernen durch ihren englischlehrer keating, nicht länger den idealen der gesellschaft bzw ihrer eltern zu folgen, wer sie sein sollen, sondern selbst herauszufinden, was sie sein könnten. unter dem motto 'carpe diem'/'nutze den tag' beleben sie den club der toten dichter wieder auf, eine alte schulgruppe, die zur schülerzeit keatings existiert hatte, in der sie einander gedichte vortragen und sich in einem rauschartigen zustand des glücks verlieren.
irgendwann stehen sie wieder vor der entscheidung, ob sie sich nach dem richten werden, was sie wollen oder nach dem, was sie zu wollen haben.

mehr zum verlauf erstmal nicht, weil du den selbst ansehen sollst :D
der film an sich ist schon extrem beeindruckend, wirklich bewegend war für mich aber das making of. einer der schauspieler sagte, durch diese arbeit sei er als mensch ein anderer geworden, der regisseur habe sein leben damit verändert.
an dem punkt dachte ich nur: ich muss verändern. wie den letzten paar einträgen (außer meinem gedichtversuch^^) zu entnehmen ist, ist für mich jedoch ziemlich unsicher, ob ein mensch überhaupt wirklich etwas bewegen kann und war dementsprechend erstmal total erdrückt von all den eigenen erwartungen.
dann kam wieder das übliche 'es gibt keinen gott, der das ändern kann'.
hier liegt der erste wirklich optimistische punkt im atheismus: wenn es keinen gott gibt, heißt das, der mensch ist das mächtigste wesen.

wenn also irgendjemand oder etwas in der lage ist, zu verändern, dann sind wir es. so phrasenhaft das auch klingt: wir müssen diese chance nur ergreifen und es versuchen.

das einzelne leben scheint so banal. alles scheint auf ein ende zuzulaufen - man lebt in seiner kleinstadt, geht zur schule, dann job, hochzeit, familie, retriever, und schon ist man tot und nichts hat sich geändert.
ich sage: nur, wenn man es so weit kommen lässt.
auf diesem kurzen, scheinbar unbedeutenden weg trifft man so viele menschen und vielleicht ist alles, was man verlangen kann, ein paar blickwinkel zu ermöglichen.
das leben dieser menschen zu verändern.
so gehen isolation und durchschnitt darin verloren, den abstand zu brechen und andere menschen zu bewegen, um zu bestehen.

wir alle fühlen uns manchmal wie einer der milliarden bausteine eines riesigen gebäudes.
was, wenn einer einige um sich herum überredet, sich endlich zu weigern?
die mauer zu sprengen, um kein baustein mehr zu sein, etwas neues zu sein. etwas, was so noch nicht da gewesen ist.

vielleicht können wir nur den versuch machen, ein ebensolcher stein zu sein.
spreng die mauer, sei etwas neues.
27.4.11 03:06
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sabinchen.<3 / Website (28.4.11 19:35)
eehm, mit musik einbetten, meinst du damit auf hintergrundmusik? wenn ja, es geht. du brauchst inzwischen nur anderen code. C:


(29.4.11 14:50)
nur, weil dir link anklicken zu anstrengend ist
aber danke.

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