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es ist leicht, sich zu erinnern, wenn man nie lernte wachsam zu sein

wo man nicht überall denkanstöße herkriegt
bei ner stethoskopuntersuchung hat mein arzt mit mir den üblichen smalltalk gehalten und hat mich nach meinem studienwunsch gefragt. kreatives schreiben und kulturjournalismus in hildesheim. er wollte wissen, was ich unter kreativen schreiben verstehen und meinte daraufhin, eigentlich sei ja alles geschriebene irgendwie kreativ.
und er hat recht damit, oder?

zwar sollen dauernd 'förmliche' sachen geschrieben werden, was auf gut deutsch heißt, man soll doch bitte seine persönlichkeit aus dem raus halten,was man da verfasst. komplett ist das jedoch nicht möglich, weil es immer zu jedem textstück jemanden gibt, der es plant und so seine züge bewusst oder unbewusst mit einbringt, sei es jetzt ein roman, ein essay oder ein rezept beim arzt.

genau so sollte es doch eigentlich sein - wieso sollte man als mensch verstecken müssen, dass man eine persönlichkeit hat? was soll diese ganze erzwungene maschinelle förmlichkeit?
beispielsweise in der politik. alles ist klar strukturiert und geordnet, alle sagen das, was andere von ihnen hören wollen und so etwas wie gewöhnliche gespräche finden sich dort nicht. manchmal scheint es sogar, als würde sie mit absicht langweilig gemacht. es ist fatal, dass ein großer teil des volks politik öde findet - und das stellenweise auch zurecht-, wenn davon letztlich das zusammenleben und die grundlagen des staats geregelt werden sollten.
wie soll demokratie funktionieren, wenn das volk sich schlafen legt?

mit geschichte ist es so ziemlich das gleiche.
wir hatten die sowjetunion und die ddr und ich habe mich zu tode gelangweilt. das sollte eigentlich nicht so sein. geschichte sollte keine aneinanerreihung von wirtschaftskrisen und kriegen sein, in denen eine seite gewonnen hat wie eine seite beim schach gewinnt. wieso kann geschichte keine abfolge menschlicher leben sein, die all das gesehen haben? all diese ereignisse gab es nur, weil irgendwelche menschen durch ihre psyche dazu gebracht wurden, sie herbeizuführen. ich glaube, geschichte würde interessanter sein, wenn das wieder erkannt würde.
aus irgendeinem grund ist es allerdings wichtiger, daten und zahlen und hunderte von ereignissen abspulen zu können, als auch nur bei einzelnen mal wirklich zu verstehen, wieso sie in bücher eingingen.

förmlichkeit und neutralität schaffen es, ordnung in dinge zu bringen, überblicke zu verschaffen und uns so ein großes wissensfeld zu geben. das schaffen sie durch die distanz, die durch sie entsteht.
distanz, die uns vergessen lässt, dass alles in den menschen gründet. distanz, die uns das interesse an dingen nimmt, die uns eigentlich wichtig sein sollten.

(diesmal geht einbetten ehrlich nicht, ich bin nicht einfach nur zu blöd)
http://www.youtube.com/watch?v=LiWNZNtCwVU
8.6.11 12:37
 


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